Erdgeschichte: junge Erde 

Es gibt keine sichere und prämissenfreie Methode, das Alter von Gesteinen zu bestimmen. Radiometrische Datierungen liefern ein uneinheitliches Bild. Verschiedene radiometrische Verfahren sind aneinander kalibriert. Eine externe Kalibrierungsmöglichkeit für radiometrische Verfahren ist der Vergleich mit dem auf Grund der LeitfossilienmethodeGesteinsschichten, in denen man bestimmte, typische Fossilien findet, werden gemäß der Leitfossilienmethode etwa gleich alt eingestuft. (Biostratigraphie) geschätzten Alter von Gesteinen. Es ist also die Evolutionstheorie selbst der Maßstab zur Datierung: Je komplexer die fossilierten Organismengruppen in einem Sediment, desto jünger muss das Sediment sein. Folgerichtig ist darum auch die Biologisierung der geologischen Zeitalter: statt Primär das Paläozoikum, statt Sekundär das Mesozoikum, statt Tertiär das Paläogen und Neogen.

Wenn man das „Korrektiv“ Evolutionstheorie beiseite lässt, finden sich durchaus Befunde für eine junge Erde:

••  Eine Supernova ist die Explosion eines Sterns. Eine Galaxie wie die, in der sich unser Sonnensystem befindet, erlebt im Schnitt alle 25 Jahre eine Supernova. Der Staub der Supernovae verteilt sich und bleibt mindestens eine Million Jahre sichtbar und nachweisbar. Um uns herum gibt es Überreste von etwa 7000 Jahren Supernova-Geschichte, nicht mehr.

••  Alle Lebewesen nehmen zu Lebzeiten geringe Mengen des Kohlenstoffisotops C-14Kosmische Strahlen erzeugen freie Neutronen: 14N + 1n → 14C + 1p. Das C-14 oxidiert zu CO2 und wird dann durch Photosynthese assimiliert. auf. C-14 hat eine Halbwertszeit von 5730 Jahren. Nach 250 000 Jahren ist in einem Organismus keine Spur von C-14 mehr vorhanden. Nun gibt es aber in allen geologischen Schichten Fossilreste mit C-14, eben auch in Schichten, die nach der Evolutionstheorie Hunderte von Millionen Jahren alt sein sollen. Auch in Kohle und sogar in Diamanten konnte C-14 nachgewiesen werden.

••  Nach biblischen AngabenAngaben in Genesis zu Lebensaltern und weitere Geschichtsdaten führen auf ein Datum der Schöpfung, das etwa 6000 Jahre zurückliegt: Luther errechnete als Jahr der Schöpfung 3961 v. Chr., Melanchthon kam auf 3964 v. Chr., Duncan Macdougan (1840) fand mit verbesserter Quellenlage das Jahr 3969 v. Chr. fand die Sintflut 1656 Jahre nach der Schöpfung statt; seit der Sintflut sind weniger als 4600 Jahre vergangen. Die ältesten, heute lebenden Bäume sind alle weniger als 5000 Jahre alt, die meisten etwa 4000 Jahre (gezählte Jahresringe). Warum sollten Bäume, die 4000 Jahre alt sind, nicht auch 8000 Jahre alt werden können? Solche Bäume findet man aber nirgends. Die ältesten fossilen Baumstämme sind alle weniger als 1700 Jahre alt. Diese beiden Höchstalter – 5000 Jahre und 1700 Jahre – deuten darauf hin, dass die Schöpfung weniger als 7000 Jahre zurückliegen muss.

••  Salz und andere chemische Elemente gelangen mit Flüssen ins Meer. Evolutionsanhänger glauben, dass das Meer schon 3 Milliarden Jahre existiert. Aber: Selbst wenn das Meer am Anfang keine Mineralien enthalten haben sollte, hätte ein Bruchteil der Zeit ausgereicht, so viel Salz und Mineralien zuzuführen, wie wir heute im Meer vorfinden.


Anzeichen für eine Sintflut